Inline Graz

Bremssysteme, Tips

Auch auf diesem Gebiet gibt es so viele Philosophien wie Skate-Hersteller. Hier die häufigsten:

HEELBRAKE
Dieses System ist durch einen, an der Ferse montierten Stoppel gekennzeichnet. Es ist eines der meist verwendetsten, da es bei Skates ab einer gewissen Klasse ein sehr Robustes, und mit der richtigen Technik ein sehr gut funktionierendes Bremssystem ist.


ABT BREMSE
Das ABT Bremssystem funktioniert ebenfalls mit einem Bremsstoppel, verwendet aber ein Hebelsystem, um die Kraft auf die Bremse zu übertragen. Durch diesen Hebel ist es nicht mehr notwendig den Vorfuß anzuheben, was für Einsteiger von Vorteil ist und die Bremsleistung verstärkt.

DISCBRAKE SYSTEM
Die DBS Bremse funktioniert ebenso, wie das Heelbrake System, mit dem einen Unterschied, daß sie eine Rolle (Þ Disc) anstatt eines Stoppels hat. Das hat den Vorteil, daß man mit ihr auch im Rückwärtsfahren bremsen kann.

POWER BRAKING SYSTEM
Die PBS Bremse funktioniert ebenfalls nach dem Heelbrake Prinzip, zusätzlich ist aber das letzte Rad durch eine Feder beweglich gelagert. Dadurch wird die letzte Rolle bei Gewichtsverlagerung auf die Ferse noch zusätzlich auf den Bremsstoppel gepresst. Dies kann für Einsteiger beim Rückwärtsfahren anfangs zum Problem werden.


WIE BREMSE ICH RICHTIG?

HEEL STOP
die häufigsten Fehler:
Körpergewicht nicht richtig verlagert
zaghaftes bremsen
Oberkörper zu weit vorne
keine Schrittstellung
gestreckte Kniegelenke: linkes Bein überholt rechtes Bein
Oberkörper zu unruhig/Armarbeit
Beine sind nicht schulterbreit
Beine werden nicht parallel geführt

T STOP
die häufigsten Fehler:
keine exakte T Stellung
nicht genügend Gewicht auf dem Vorderbein
zu geringer Abstand zwischen den Beinen
Der T Stop ist hauptsächlich für leichte Bergabfahrten, sowie zum Temporeduzieren geeignet.

TURNS
A frame Turn/\"Frankensteindrehung\":
etwas breiterer Pflugbogen
beide Richtungen
höhere Geschwindigkeit

SPINN STOP
Schere
hinteres Bein um 180° drehen: über Rolle schlampiger T Stop
in die Kurve legen
immer auf beide Seiten üben!
Erleichterung:
durch gedehnte Adduktoren in die Knie gehen


GESCHWINDIGKEIT /BREMSWEG
15 km/h 9, 5 m
20 km/h 12, 5 m
25 km/h 16 m
30 km/h 20 m
35 km/h 25 m
40 km/h 31 m

Bei höheren Geschwindigkeiten wird der Bremsweg also überproportional länger. Die Werte des Bremswegs beziehen sich auf eine gute Bremstechnik - wer längere Wege benötigt, sollte seine Bremstechnik verbessern. Angaben ohne Gewähr

BREMSTRAINING IST UNVERZICHTBAR!!!!!!

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